Skiweekend 2014, Arosa

  • News Datum: 18.03.14
  • Author: admin

In den frühen Morgenstunden am Samstag freute sich unsere Truppe auf das kommende Wochenende. Vor dem Abheben haben wir noch die Sicherheitsanweisungen von unserer Stewardess Stéphanie erhalten. Und wie es sich gehört: Kindersitz für unser kleinstes TV-Mitglied J. „Please fasten your seatbelts!" Und so konnten wir um 5:30 Uhr pünktlich abfahren.

Nach diversen Versuchen mit dem Belüftungssystem verlaufen die ersten Kilometer im ersten Bus in aller Ruhe. Das Schnarchen von Luki war spannender als das Radioprogramm. Währenddessen war im zweiten Bus eine Riesenparty. Über die Kantonsgrenze sind wir bis zum Heidiland gefahren. Dort erwartete uns ein traumhaftes Zmorgen-Buffet. Sogar der Durst einer Skijacke konnte gestillt werden. Mit vollem Bauch und zunehmender Aufregung sind wir weitergereist. Nach etwa 360 steilen Kurven und einem „bad smile" sind wir im Downtown Arosa schadlos gelandet. Applaus für unsere Piloten!

Schnell haben wir alles ausgeladen und uns für die Piste bereit gemacht. Die Skikarten wurden verteilt: 26, 27, 28...29? eine Karte übrig... Haben wir doch jemand im Heidiland vergessen? Warten... Hoffen... Zweifeln... Schliesslich stellte sich heraus, dass unser  Elmar ohne seine Karte in Richtung Piste marschiert ist. Die erste geschuldete Runde!

Folglich ist die Truppe gestaffelt zu den Pisten gegangen. Die letzte Gruppe wollte nach dem Warten möglichst bald auf den Skiern stehen und hat nach dem kürzesten Weg gefragt. Und so sind wir durch das ganze Dorf gelaufen. Roman, nie einen Einheimischen nach dem kürzesten Weg fragen und ihm sagen, dass wir Sportler sind! Die zweite geschuldete Runde!

Verschwitzt und total ermüdet kam die letzte Gruppe endlich auch am Skilift an.  Durch den angenehmen Spaziergang konnten wir feststellen, wie Arosa ein „woll-wollendes" Dorf ist... Alles war mit Gestricktem eingepackt: Säulen, Geländer, sogar Bäume und eine Gondelbahn! Die spinnen die Aroser...

Bis zur Mittagszeit konnten wir nach Lust und Laune Skifahren oder in einer Beiz hocken. Der Schnee war traumhaft aber der Nebel etwas undurchlässig. Sogar die Hightech-Brille von Sämi war keine Hilfe. Zum Mittagessen haben wir alle in der Carmennahütte abgemacht. Dort hatten wir sogar unseren Privatdiener Thomas, welcher sich von Tanja gut erziehen liess. Unsere Nonne musste wieder einmal die Jungs um Ruhe bitten. Nach Kartenspielen und super feinem Essen gingen die adrenalinsüchtigen wieder Skifahren.

Unsere Nonne stand unter einem guten Stern. Mehrmals hat sie ihr Leben riskiert. Sei es wegen ihrer Kinderskiern, welche auf 40kg Körpergewicht eingestellt waren, oder weil ihr Schleier beim Sessellift hängen geblieben ist... Mehrere TV-Mitglieder kehrten nachmittags an die Wärme zurück, während andere ein Wettrennen zu einem nebelfreien Ort betrieben. Fink war sogar überzeugt, dass die Sonne auf dem Weisshorn scheint. Die dritte geschuldete Runde.

Das nächste Treffen war in der Tschuggenhütte. Einige haben es nicht mehr bis dorthin geschafft. Luki hat uns verzweifelt eine Nachricht hinterlassen, dass sein Lift abgestellt wurde und er mit den Skiern wieder hinauf laufen muss. Falls also jemand während dieser Zeit einen Schimpansen den Berg hinaufkraxeln gesehen hat, jetzt ist das Rätsel gelüftet! Die anderen haben sich wieder in der Guinness-Bar im Dorf getroffen. Um 18:30 Uhr (ja Elmar, 18:30! Das macht weitere zwei Runden!) gab es knapp essbare Hörnli mit Gehacktem in der Jugendherberge. Um 20 Uhr ging es Richtung HalliGalli.

Im HalliGalli war vorerst HappyHour (aber Swizly nur nach Lust und Laune)! Die Kellnerin hat ein Rekord an Limetten geschnitten! Prostä, Tschüttelä, Schwätzä und Tanzä. Auf Anfrage hat der DJ unsere Hits laufen lassen. Flashmob im Après-Ski! Als Dankeschön für die Tanzleistung haben wir eine Runde Jägermeister bekommen. Die Stimmung nahm stets zu und die Letzten kehrten nach einigen weiteren Bars um etwa halb vier zurück.

Unsere Partygänger haben die anderen morgens schwer beeindruckt, da sie vorher aufgestanden sind und früh parat für die Piste waren! Die Morgenmuffel gingen später mit voller Motivation auf die Pisten. An diesem Tag sollte ja schöner Wetter werden! Die Sonne hat sicherlich auch die ganze Nacht gefeiert, da sie zu schwach war, um den Nebel vollständig zu durchbrechen. Zumindest konnten wir am Sonntag die Piste sehen. Mittags waren alle Restaurants recht voll und wir mussten getrennt essen. Einzelne waren in der Lenzerheide unterwegs, die Stammgäste bei Thomas und andere in der Sattelhütte – frustriert darüber, in der Carmennahütte keine Pommes erhalten zu haben.

Nachmittag erneutes Skifahren für die meisten. In dieser Zeit hat Dani alle Berge zu Fuss erobert. Mit müden Beinen sind wir schließlich zurückgefahren und haben uns für das Abschlussfoto bereit gestellt. Kurz nach vier Uhr sind wir wieder in den Bus eingestiegen und nach Hause gefahren. Die Rückfahrt ging bis auf den Schnee auf dem Dach problemlos. Dabei träumten die TV-Mitglieder vom Erlebten. Um 19 Uhr und nach 256 „WhatsApp"-Einträgen sind wir zurück in Gunti angekommen. Vielen Dank für die Organisation und das tolle Wochenende!

Wenn ihr jemanden von uns fragen würdet, ob er ein nächstes Mal wieder mit dabei wäre, würde die Antwort lauten: „ouuiiiiiiiiiiiiiii!!"

März 2013, Noima Dufour