Turnerreise 2011, Welschland

  • News Datum: 30.09.11
  • Author: admin

 Am Samstagmorgen versammelten wir uns um 08.10 Uhr am Bahnhof Guntershausen. Das leider ein bisschen kleine Grüppchen bestand aus Sandro, Lukas, Pädi H, Michi, Roman und Jan. Die Einen waren noch leicht verkatert, was wohl der Volleynight am vergangenen Abend zuzuschreiben war. So mussten sich diese einen auch schon bereits in Winterthur mit einem Dürüm stärken, um den Anforderungen der Reise gewachsen zu sein. Wegen dieses Dürüms reichte es dann auch nicht mehr ganz um noch ein Desperados zu besorgen. Hier trafen wir auch noch Olli, welcher grad aus den grünen Ferien ins Wochenende kam. So fuhren wir im Zug von Winterthur Richtung Fribourg. Da dieser Zug aus technischen Gründen ohne Restaurantwagon unterwegs war, musste Sandro relativ lange leiden, bevor es dann der Railway Verpflegungs-Wagen auch bis zu uns geschafft hatte. Abgesehen vom professionellen Akzent des Ferienjobbers, welcher offenbar in der Lokomotive sass, gab es dann von der Zugfahrt nicht mehr so viel Interessantes zu berichten. In Fribourg angekommen wechselten wir in den Bus und kurze Zeit später gab es den ersten Zwischenhalt irgendwo ausserhalb Fribourg. Jan nützte die Zeit um noch seine vergessene Zahnbürste ect im Migros zu besorgen und die anderen starteten mit einem ersten Bier. Mit dem nächsten Bus erreichten wir schliesslich Charmey. Hier war Mittagspause angesagt und auch Sandro hatte dank dem Einkauf in Fribourg etwas zu Essen. Nach Mittagsschlaf gings mit der Gondelbahn hinauf zum Seilpark. Hier habs eine kurze Einweisung, Gstältli wurden gefasst und ab gings auf die Bäume. Im Seilpark gab es verschiedene Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Für den Anfang probierten wir eine leichte Route aus und waren von den Seilbahnen sehr angetan. In den nächsten 2.5 Stunden kraxelten wir auf Seilen, Baumstämmen, Trittleitern und Netzen herum. Die schwierigste Route hielten wir uns für den Schluss auf, welche uns dann auch recht forderte. Besonders die senkrechte Strickleiter hatte es in sich und so waren wir dann froh, als wir wieder festen Boden unter den Schuhen hatten und etwas trinken konnten. Nach kurzer Pause entschlossen wir uns, mit den Offroad Trottinets den Berg hinunter zu fahren. Dies war eine recht spassige Angelegenheit und über Stock und Stein auf kleinen Waldwegen recht anspruchsvoll. Die einen oder anderen, also eigentlich nur die anderen, hatten ihre kleinen Schwierigkeiten und landeten auch mal neben dem Weg auf dem Waldboden. Bei der Talstation angekommen setzten wir uns in ein Restaurant um die Wartezeit auf den nächsten Bus zu überbrücken. Bei der angeregten Diskussion über die Bedienung verging die Zeit wie im Flug. Mit dem Bus erreichten wir dann den Campingplatz in Epagny. Schnell waren die Zelte aufgebaut und wir suchten eine Gelegenheit um zu Baden. Der knietiefe Bach hatte wundersamer Weise ein Becken, welches wie gemacht für uns war. Nach dem Bad gabs Nachtessen im Restaurant des Campingplatzes und es wurde entschieden, dass wir noch in den Ausgang nach Bulle gehen, wo sich Lukas ja bestens auskennt. Mit dem Taxi fuhren wir nach Bulle und vom Bahnhof aus gins los. Da um halb Zehn noch nicht gross was los war, nahmen wir mal eins. Später wechselten wir ins Memphis, wo gute Musik lief. Die Bar füllte sich zunehmend und der Abend nahm so seinen Lauf…

Da um halb eins Lukas schon länger ein Nickerchen am Tisch machte und Jan plötzlich an der Bartheke kurz einnickte, beschlossen wir dann das Jan, Pädi und Lukas zurück zum Camping gingen.. Die anderen blieben noch in Bulle. Vom Rest der Nacht gibt es nur noch zu berichten, dass der Tanzstil von Michi nicht allen gefiel und er so eine Kopfnuss kassierte, schlimmeres aber verhindert werden konnte, die Suche nach einem weitere Dürüm erfolglos blieb und sie nicht in den Club kamen, da Michi den Ausweis von seinem Bruder nicht dabei hatte.. Um halb vier Uhr kam dann auch der Rest aus dem Ausgang zurück.

Am nächsten Morgen gab es Frühstück in Form von zwei Gipfeli und die Zelte wurden abgebaut.. da in der Region Bulle wieder mal kein Taxi verfügbar war, mussten wir wohl oder übel auf den 12Uhr Bus Richtung Broc warten, wo das Maison Chocolat de Cailler wartete. In Broc Fabrique liefen wir zum Maison Chocolat und es war auch gleich eine deutsche Führung, wo wir uns anschliessen konnten. Wir erfuhren einiges über die Geschichte der Schokolade, sahen wie die Schoggistengeli gemacht werden und konnten zum Schluss ausgiebig die Cailler Schokoladensorten testen. Am Schluss des Testens hatten einige wohl fast einen Zuckerschock.. Mit einem kleinen Bähnchen gings dann zurück nach Bulle. Hier hatten wir einige Zeit Aufenthalt und so beschlossen wir noch etwas zu Mittag zu essen. Der Kebab im Schnellimbiss war so naja und daran konnte der türkische Honigdessert auch nicht viel ändern..

den offerierten Kaffee mussten wir aus Zeitgründen leider ablehnen und so gings mit dem Bus wieder zurück nach Fribourg. Hier stiegen wir in den Intercity Richtung Winterthur und dann in die S35 zurück nach Gunti. So ging eine tolle Turnerreise zu Ende. Vielen Dank für die super Organisation an Lukas.

Jan Widmer, 18. August 2011